Besuchen Sie die Galerie 1530 auf dem Kunsthof, Marktstraße 1 in Wernigerode.

Öffnungszeiten April bis November:
Dienstag bis Freitag 14.00 bis 17.00 Uhr
Samstag 11.00 bis 17.00 Uhr

Veranstaltungen

Kunst- und Kulturverein
Galerie im Ersten Stock

6. Dezember 2020 verlängert bis 14. März 2021

Mandy Kunze | Kleiner Jagdzauber

MALEREI UND GRAFIK

 

21. März 2021 verlängert bis 11. Juni 2021

Baldwin Zettl

ICH LASSE DEN STICH NICHT IM STICH | KUPFERSTICHE

Eröffnung voraussichtlich am Sonntag, dem 21. März 2021, um 11 Uhr - Eintritt frei!

 

Verschoben auf Juli / August 2022

Hellmut Martensen

VON DER FLÄCHE IN DEN RAUM | GRAFIK, MALEREI, PLASTIK

 

22. Juli 2021 - 12. September 2021

Rainer Zerback

RECENT TOPOGRAPHICS | FOTOGRAFIE

Eröffnung am Donnerstag, 22. Juli 2021, um 19:30 Uhr - Eintritt frei!

 

Die ursprünglich ab Mitte September geplante Ausstellung ALLES UNTER EINEM HUT von VOLKER KÜSTER kann leider nicht gezeigt werden.

Wir freuen uns stattdessen auf:

Christine Keruth

LACUNA  Malerei + Silberstiftzeichnung

Eröffnung am Sonntag, dem 26. September 2021, um 11:00 Uhr - Eintritt frei!

https://keruth.de/

 

18. November 2021 - 2. Januar 2022

Henry Stöcker und Michael Kain

MALEREI, PLASTIK, ZEICHNUNG

Eröffnung am Donnerstag, 18. November 2021, um 19:30 Uhr - Eintritt frei!

 

Kabarett in der Remise

http://www.kabarett-genial.de/

 

Wir starten voller Vorfreude mit einem Kabarett-Abend in der Remise am 4. September 2021 in den Herbst!

Michael Feindler | IHR STANDORT WIRD BERECHNET

Samstag 4. September 2021 | 19:30 Uhr | Remise

Eintritt 12 Euro, Einlass ab 19:00 Uhr

Wichtige Hinweise

Die Eintrittskarten sind begrenzt, da lt. aktuell geltender Vorschriften die Sitzplatzabstände vergrößert werden.
An der Abendkasse werden nur wenige Restkarten zur Verfügung stehen. Daher bitte unbedingt die Karten im Vorverkauf sichern!

KVV: Jüttners Buchhandlung, Westernstr. 10, 38855 Wernigerode, Tel.: 03943/69110

In den Veranstaltungshäusern gilt die z. Zt. übliche Maskenpflicht. Außerdem werden die Adressdaten der Besucher erfasst. Bitte verhalten Sie sich rücksichtsvoll und leisten Sie den Bitten der Gastgeber Folge!

Michael Feindler gilt als Feingeist des politischen Kabaretts. Dabei handelt es sich bei seinen Darbietungen auf der Bühne zunehmend um Verzweiflungstaten. Worte, die dem unbedarften Hörer poetisch anmuten, sind für Feindler vor allem ein Versuch, mit Hilfe sprachlicher Verdichtungen eine auseinanderbrechende Welt zusammenzuhalten. Dabei liegt Feindlers Stimme angenehm im Ohr, ob er nun reimt, singt oder schnörkellos feststellt. Wenn er politische Weltbilder angreift, wählt er energieeffiziente Methoden: Was an der Kante zum Abgrund steht, braucht nur noch einen sanften Impuls.

Im neuen Bühnenprogramm unternimmt Michael Feindler den Versuch einer Standortbestimmung, und zwar für die Menschheit im Allgemeinen: Zwischen ökologischem Kollaps, Demokratiekrise und unübersichtlichen Datenströmen will er Freiraum für politische Visionen schaffen. Das ist anmaßend, aber womöglich der einzig realistische Weg aus den Dilemmata – nicht nur für Bildungsbürger, denen bei der Verwendung eines korrekten Plurals ein begeistertes „Scheiß die Wand an!“ entfährt. Denn zwischen geschmeidig gereimten Worten lauern Wendungen und Erkenntnisse, die trotz des Programmtitels eines gewiss nicht sind: berechenbar.

Information: https://michael-feindler.de/

KVV: Jüttners Buchhandlung, Westernstr. 10, 38855 Wernigerode, Tel.: 03943/69110

Foto: Sylvie Gagelmann

Axel Pätz | REALIpätzTHEORIE

Freitag 5. November 2021 | 19:30 Uhr | Remise

Eintritt 12 Euro, Einlass ab 19:00 Uhr

Wichtige Hinweise

Die Eintrittskarten sind begrenzt, da lt. aktuell geltender Vorschriften die Sitzplatzabstände vergrößert werden.
An der Abendkasse werden nur wenige Restkarten zur Verfügung stehen. Daher bitte unbedingt die Karten im Vorverkauf sichern!

KVV: Jüttners Buchhandlung, Westernstr. 10, 38855 Wernigerode, Tel.: 03943/69110

In den Veranstaltungshäusern gilt die z. Zt. übliche Maskenpflicht. Außerdem werden die Adressdaten der Besucher erfasst. Bitte verhalten Sie sich rücksichtsvoll und leisten Sie den Bitten der Gastgeber Folge!

In seinem vierten Soloprogramm Realipätztheorie stellt sich der Hamburger Tastenkabarettist wieder mit schneidendem Witz und intelligenten Chansons den Mysterien des Alltags und den drängenden Fragen unserer Zeit.

Ausgangspunkt: Die schlimmste vorstellbare Katastrophe im digitalen Zeitalter: Dir fällt das Handy ins Klo.

Doch das bange Warten auf die Auferstehung der verlorenen Daten bringt überraschende Erkenntnisse mit sich. Befreit vom Zwang zu entmenschter Dauerkommunikation sind die Gedanken endlich frei für Wesentliches. Für Fragen, die inmitten der unkontrollierbaren Flut von unnützen Informationen schon längst viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätten:

Ist Schubladendenken der Garant für Weltordnung? Soll man mit dem Rollator auch für Tiere bremsen? Ist man als Guillotine auch immer gleich ein Halsabschneider? Und ist die ehemalige Geliebte, nachdem man sie im Garten vergraben hat, eine Unkraut-Ex?

Getrieben von derart existenziellen Überlegungen entfaltet Axel Pätz eine verblüffende Alternative zu allen herkömmlichen Lehrmeinungen.

Das Pätzsche Paradoxon, die spätzielle Verhältnisrelation, das Zeit- Raum-Axeliom und der kategorische Konjunktiv bilden die Pfeiler einer genialen universellen Weltformel, der Realipätztheorie, die er seinem Publikum mittels hochamüsanter Texte und intelligenter Chansons erläutert.

Das ist Musikkabarett von seiner besten Seite: skurril, feinsinnig hintertrieben und durchtränkt von tiefschwarzem Humor.

Die Badische Zeitung schrieb: „Er demaskiert, er zeigt Haltung, verletzt aber an keiner Stelle. Am Ende des zweistündigen Abends ist klar: hier steht ein Großer aus dem Kleinkunstfach.“

Information: www.axelpaetz.de

 

KVV: Jüttners Buchhandlung, Westernstr. 10, 38855 Wernigerode, Tel.: 03943/69110

Foto: Alex Lipp
Remise

Lesung | Jan Röhnert am Montag 13. September 2021, 19 Uhr in der Remise

Jan Röhnert "Vom Gehen im Karst"

Jan Röhnert verbringt die Nachmittage seiner Kindheit im hauseigenen Steinbruch, bahnt sich dort Pfade durch die Holunderbüsche und erkundet den vom Urgroßvater in den Sandstein hineingetriebenen Luftschutzbunker. Dieses Gestein, das in einst Wasser gefüllten Höhlen, Senken und Gruben, Platz zum Denken, Fühlen und Erleben beereithält, zieht den Jungen magisch an. Und auch als Erwachsener lässt er davon nicht ab: in Frankreich, in Italien und immer wieder, beinahe manisch, im Südharz und in der Thüringer Landschaft macht sich Röhnert auf, um diese geheimnisvolle Steinformation Schritt für Schritt zu erkunden.

Die Lesung findet im Rahmen der Regionalbuchtage 2021 statt.
Zum zweiten Mal nach 2018 finden die vom Börsenverein des deutschen Buchhandels e.V. ins Leben gerufenen Regionalbuchtage Sachsen-Anhalts statt. Unter dem Motto "Heimat erlesen" werden regionale Themen und Titel, heimische Autoren und Autorinnen sowie der lokale unabhängige Buchhandel und andere kulturelle Institutionen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Vom 10. bis zum 23. September werden insgesamt 17 Lesungen an verschiedensten Leseorten im Land stattfinden.

 

Der Eintritt ist für alle Veranstaltungen frei

 

Historisch-literarischer Salon

 

Der historisch-literarische Salon pausiert zur Zeit

Interview bei expertentesten.de

Das Interview mit Rainer Schulze vom Verein Wernigeröder Kunst- und Kulturverein e.V.

Lesen Sie hier das gesamte Interview bei www.expertentesten.de

Galerie 1530

DER JUNGE ALT - Otmar Alt Grafiken 1960 - 1975

Ein Glückwunsch zum 80. Geburtstag
Grafik aus den ersten Schaffensjahren (1965 bis 1979) von Otmar Alt.
Eine Ausstellung mit Leihgaben von Prof. Dr. Wolfgang Ludwig Angerstein (Düsseldorf)
in der „Galerie 1530“ auf dem Kunsthof vom 3. Oktober 2020 bis 31. Oktober 2021.

WIEDER GEÖFFNET AB Mittwoch, 16. Juni 2021

Prof. Angerstein sammelt seit über 30 Jahren aus Freude an den Dingen Schachspiele, Schachbücher, Füllfederhalter und Grafik. Freunde des Schachspiels werden ihn aus dem Schachmuseum Ströbeck und seit der großen Schachausstellung im Schraube-Museum Halberstadt kennen.
Wir freuen uns sehr, daß er der Kulturstiftung und dem Wernigeröder Kunst- und Kulturverein einen Teil seiner umfangreichen Sammlung von Grafik aus den Anfangsjahren des Malers Otmar Alt für eine Ausstellung anläßlich des 80. Geburtstages des Künstlers – der in Wernigerode geboren wurde und Träger des Kunstpreises der Stadt ist – zur Verfügung gestellt hat.  Wir möchten Otmar Alt damit zu seinem 80. Geburtstag eine kleine Freude machen und das 30-jährige Bestehen des Kunstvereins gebührend feiern!

 „...Die bunten Motive machen neugierig. Sie sind ebenso kreativ, phantasievoll und ausdrucksstark wie lustig, humorvoll und heiter. Diese Kombination unterschiedlicher Eigenschaften inspiriert zum Nachdenken und regt Kinder spontan zum Erzählen an. Die Grafiken motivieren Kinder sprachlich und strahlen (nicht nur auf die kleinen Betrachter) eine ungezwungene Freude aus. Für mich begründet genau das den speziellen Reiz und besonderen Wert der Bilder, die fast ausschließlich der frühen Schaffensphase von Otmar Alt (1964 – 1979) entstammen... Otmar Alt hat zunächst mit Bleistift-Skizzen begonnen, ab 1965 sind seine Bilder dann bunt und vielfarbig. Auch ironisierende Selbstproträts hat Alt zwischen 1964 und 1970 geschaffen. Aus illustrierten Kinderbüchern ( z.B. „Der Luderbär“ und „Die Kinguine“) entstanden Mappen mit thematisch zusammenhängenden Grafiken. Selbst als Puzzels und Tapeten wurden Grafiken in verschiedenen Farbkombinationen angeboten.
Alt stand damals erst am Beginn seiner internationalen Karierre und war nur wenigen „Insidern“ der Kunstszene bekannt. Seine frühen Arbeiten beeindrucken durch ihren Einfallsreichtum und durch ihre kreative Lebendigkeit.“
Prof. Dr. Wolfgang Ludwig Angerstein

 

Der Eintritt ist frei!

 

Öffnungszeiten
Mittwoch bis Freitag 14 - 17 Uhr
Samstag 11 - 17 Uhr
Montag, Dienstag, Sonntag geschlossen
Am Sonntag, 31. Okt. 2021 11 - 17 Uhr

Museum Schiefes Haus

Geöffnet seit Samstag 29. Mai 2021

Erinnerungen an Hans-Joachim Bober bis 4. September 2021

Öffnungszeiten: Di - So 11 - 17 Uhr

Eintritt Museum Schiefes Haus 2 Euro

Hans Joachim Bober (1908-2011) wurde 1908 in Berlin geboren. Er studierte an der Staatlichen Kunstschule Berlin bei G.W. Roessner, Konrad Kardoff und Bernhard Hasler. Ab 1934 war er als Kunsterzieher in Wernigerode tätig. Er leistete Kriegsdienst und wurde 1942 verwundet. Danach war er bis 1950 freischaffend tätig. Im Anschluss daran arbeitete er bis 1961 wieder als Kunsterzieher am heutigen Gerhart-Hauptmann-Gymnasium in Wernigerode. In die Bundesrepublik Deutschland siedelte er im Jahr 1961 über. Er übte den Beruf des Kunsterziehers in Minden aus. Nachdem er in den Ruhestand getreten war, verlegte er 1976 seinen Wohnsitz nach Berlin. Er war an vielen Ausstellungen beteiligt, zum Beispiel in Berlin, Minden und Apeldoorn.  
Unsere Ausstellung zeigt neben Leihgaben aus dem Harzmuseum und von Wernigeröder Sammlern die von Felix Busse gestifteten Arbeiten, die er als enger Freund von Hans-Joachim Bober in vielen Jahren der freundschaftlichen Verbindung gekauft hat oder von Bober geschenkt bekam.  Auch zahlreiche Briefe und Karten mit Zeichnungen sind zu sehen.
Felix Busse berichtete von zahlreichen Begegnungen mit dem verehrten Maler. Besonders hat ihn  die Feier zum 100. Geburtstag beeindruckt, bei dem Hans-Joachim Bober eine freie Rede hielt und begeistert über moderne Malerei und den Surrealismus sprach, der es ihm angetan hatte.
Seine künstlerische Ernsthaftigkeit und Aufrichtigkeit hat ihn dazu gebracht, sich mit seiner Zeit und mit seinem Land auseinanderzusetzen. Er hat uns mit seiner unspektakulären Kunst etwas Wichtiges mitzuteilen: In der Natur und in den einfachen Dingen zeigt er uns, worauf wir achten sollten, was vielleicht gefährdet ist, wenn wir es nicht wahrnehmen und bewahren.

Bobers Verbindung zum Harz ist nie ganz abgerissen; in Sankt Andreasberg hatte er eine Ferienwohnung, die Stadt Wernigerode hat ihm 1995 den Kunstpreis verliehen, benannte ein Haus in der Umgebung des Harzmuseums nach ihm und ließ dann an dem „Boberhaus“, eine Plakette anbringen.  

Ihre
Kulturstiftung Wernigerode
Rainer Schulze

Kloster Ilsenburg

Archiv

2016: Harzansichten 1780 bis 1813

Die Kulturstiftung Wernigerode und Herr Dr. Peter Bode, ein Hamburger Privatsammler, haben sich zu einer besonderen Ausstellung zusammengetan. Mehr als einhundert sehr seltene, zumeist großformatige Harzansichten, die in den Jahren zwischen 1780 und 1830 entstanden sind, werden hier gezeigt – in solch einer Fülle wohl zum ersten Mal. Diese bedeutende Sammlung hat Herr Dr. Bode in über 50 Jahren kontinuierlich und kenntnisreich bei Kunsthändlern und auf Auktionen zusammengetragen. Die vorherrschenden Techniken dieser Ansichten sind Umrißradierung, Aquatinta-Radierung und ab etwa 1820 die Lithografie.

Die Ausstellung bietet Ihnen eine Leistungsschau einer nur etwa 50 Jahre umfassenden Periode, die geprägt ist durch die Entwicklung der genannten Vervielfältigungstechniken.

Kunstgeschichtlich bewegen wir uns in der Übergangszeit vom Spätrokkoko zum Klassizismus, der „Goethezeit“. Aber es ist auch die Zeit französischer Fremdherrschaft, der Armut unter Napoleon und schwieriger wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Verhältnisse.

Zur Ausstellung erschien ein reich bebilderter Begleitband mit Texten von Dr. Peter Bode, Dr. Uwe Lagatz und Claudia Grahmann, herausgegeben von Rainer Schulze.
Verlag Jüttners Buchhandlung Wernigerode. Preis 24.50 €

Der Band enthält Ansichten aller ausgestellten Bilder in Farbe, genaue Angaben zu Malern, Stechern, Radierern, Verlegern, Texte zu den Zeitumständen, Angaben aus historischen Reiseführern der abgebildeten Orte. Ferner werden Erläuterungen zu den verwendeten Reproduktionstechniken und den Merkmalen der unterschiedlichen Kolorierung gegeben. Die Publikation ist Nachschlagewerk, Bibliografie, Quellenangabe und attraktiver Bildband zugleich und damit eine Fundgrube für Sammler und Liebhaber historischer Harzansichten. Sie füllt eine Lücke in Darstellung und Dokumentation dieser Vedutenmalerei.

2014: Der Brocken - Eroberung eines Berges

Brockentourismus hat Konjunktur. Kein Berg in Deutschlands Norden erfreut sich so anhaltender Popularität wie der höchste Harzgipfel – und dies seit Jahrhunderten. Selbst Stacheldraht und Mauer konnten zwischen 1961 und 1989 nicht verhindern, dass der Brocken der „Sehnsuchtsberg“ vieler Deutscher blieb. Im Gegenteil: Seine Sperrung unter den Bedingungen des Kalten Krieges beförderte den historisch gewachsenen Mythos sogar noch. Seit Dezember 1989 strömen jährlich weit über eine Million Besucher auf Norddeutschlands höchsten Berg. Kein Wunder, ist doch eine Visite des Gipfels – egal ob zu Fuß, mit der Kutsche oder per Schmalspurbahn – ein Muss, wenn nicht sogar der Höhepunkt einer jeden Harzreise. Viele der Gäste erliegen der Faszination des Berges sogar derart, dass sie wieder und wieder kommen. Nicht zu vergessen die Harzer selbst, die der Brocken in seinen Bann geschlagen hat. Für Wernigerode, zu dessen Stadtgebiet der sagenumwobene Gipfel seit 2009 gehört, ist dieser nicht nur einfach der Hausberg, sondern vor allem ein gewichtiges touristisches Attribut, das es gleichermaßen zu pflegen und zu entwickeln gilt. Einblicke in die traditionsreiche Geschichte des Brockens können dabei helfen, die große Anziehungskraft des Berges zu verstehen und auf dieser Grundlage Konzepte für seine künftige Nutzung und Vermarktung zu entwickeln.

Unsere Ausstellung „Der Brocken – Entdeckung eines Berges“ verdeutlicht die entscheidende Rolle des Brockens für die touristische Entdeckung des gesamten Mittelgebirges. Bisher konnte diese Rolle noch nie so tiefgründig behandelt werden, wie es die vorliegenden Quellen ermöglicht und die Bedeutung des Brockentourismus erfordert hätten. Und es gibt Bilder zu sehen, die bisher unerkannt in den Archiven lagerten. Eine spektakuläre Ausstellung und ein außergewöhnlicher Begleitband. (160 Seiten mit 130 Abbildungen, Jüttners Verlagsbuchhandlung 2014 (Preis: 24.50 €)

2013: Schokolade in Wernigerode

Unsere Ausstellung zeigt die Entwicklung der Schokoladenindustrie in Deutschland bis 1945 und die Wernigeröder Schokoladentradition, die vor 165 Jahren durch einen Wernigeröder Kaufmann begründet wurde. Wir zeigen den Weg der Schokolade vom privilegierten Produkt zum Massenartikel, der auch in Wernigerode mitbestimmt wurde. Heute haben wir in der Stadt einen der größten Schokoladenproduzenten Europas. Hier wurde übrigens vor 85 Jahren durch Karstadt die Schokoladenmarke „Argenta“ begründet! Also gerade der richtige Ort und Zeitpunkt für eine solche Ausstellung. Seit 2002 recherchiert und sammelt Jürgen Will zum Thema Schokolade. Bis heute hat er einen unglaublichen Fundus zusammengetragen, der übrigens immer noch weiter wächst. Sie werden Bekanntes und Seltenes, Ungewöhnliches, kunstvoll Gestaltetes oder einfach Praktisches finden. Lassen Sie sich verzaubern und faszinieren von Pralinenschachteln, Kakaodosen, Schokoladeneinschlägen, Emaillieschildern, Porzellan, Schriftstücken und Werbeartikeln und vielem Anderen. Sicher werden Sie sowohl überrascht und erfreut sein. Ausstellungen gab es schon im Schloß Wernigerode, in Celle und Bernburg.

2011: Harztourismus seit 1550 (Hercynia curiosa)

Die Ausstellung Hercynia Curiosa wurde als Gemeinschaftsproduktion der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt, des Instituts für Geschichte der Otto-v.-Guericke-Universität Magdeburg und der Kulturstiftung Wernigerode mit Unterstützung der Sparkassenstiftung Harz, der Stadtwerkestiftung Wernigerode, der Wernigerode Tourismus GmbH, der Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH, der Reddersen-Stiftung, der Harzer Schmalspurbahnen realisiert. Eröffnung war am 13. April 2011, um 19.30 Uhr in der Galerie 1530 auf dem Kunsthof, Marktstraße 1. Zur Eröffnung sprachen Prof. Dr. Konrad Breitenborn, (stellv. Direktor der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt), Peter Gaffert (Oberbürgermeister der Stadt Wernigerode) und Dr. Uwe Lagatz (Wiss. Mitarbeiter am Institut für Geschichte der O.-v.-Guericke-Universität, Magdeburg). Die Ausstellung wurde bis zum 10. Dezember 2011 gezeigt und hatte in dieser Zeit rund 8000 Besucher, die sich begeistert über die Vielzahl von Exponaten, die anregende Präsentation und die professionelle Ausstellungsgestaltung geäußert haben. Während der Ausstellung wurden zahlreiche Führungen von Dr. Uwe Lagatz und Claudia Grahmann durchgeführt, Vorträge zum Harztouismus rundeten das Angebot ab. Insgesamt ist das Projekt Hercynia Curiosa als außerordentlich erfolgreich zu bezeichnen und Ihre Unterstützung war dazu ein unverzichtbarer Beitrag. Zur Ausstellung ist ein Begleitband erschienen, der zahlreiche Abbildungen enthält und die Geschichte des Harztourismus beschreibt.

2010: Karl-Heinz Ziomek

Am Donnerstag, den 15. April 2010, um 19.30 Uhr eröffnet die Galerie 1530 auf dem Kunsthof, Marktstraße 1 die Ausstellung mit Skulpturen zum 80. Geburtstag von Karl-Heinz Ziomek und Pastellen der Halberstädter Malerin Anndore Policek.
Jeder in Wernigerode kennt Karl-Heinz Ziomek! Den Kulturpreisträger, den Holzschnitzer, dessen Arbeiten in der Stadt kaum zu übersehen sind. Von der Weihnachts-Krippe in der Johanniskirche bis zu Figuren im Foyer und einer geschnitzten Platte im Festsaal des Rathauses – Ziomeks Arbeiten sind aus der Stadt nicht wegzudenken. Jetzt wird der vielseitige Künstler 80 Jahre alt. Deshalb widmen wir ihm bis zum August eine Ausstellung in der Galerie 1530 auf dem Kunsthof. Annedore Policek lebt in Halberstadt, sie gehört zu den Künstlerinnen in unserer näheren Umgebung, deren Arbeiten trotz räumlicher Nähe noch nicht oft in Wernigerode zu sehen waren. Nun zeigt sie Pastelle, die zu den Holzarbeiten von Karl-Heinz Ziomek in einer wunderbaren Beziehung stehen. Ihre Pflanzen, Bäumen, Stimmungen bilden eine großartige Ergänzung der geschnitzten Werke.

2009: Walter Herzog von 1963 bis 1980

Architekt, in Berlin tätig, hat sich autodidaktisch seit 1969 mit Zeichnungen und Radierungen befasst. Seit 1980 arbeitet er als freier Graphiker. Von Anfang an neigte sich das graphische Schaffen der Landschaft zu, in der der Mensch Spuren hinterlassen hat. Allerdings scheinen diese Spuren verweht, sind Teil geworden des Werdens und Vergehens. Dass Walter Herzog einer der wichtigsten Zeichner und Radierer der Gegenwart ist, muss nicht wiederholt werden. Aber was lässt sich zu seinen neuen Blättern sagen? Die alten Göttinnen traten lange Zeit bei Herzog nur aus dem Marmor hervor. Heute finden wir auch junge Göttinnen mit herausforderndem Blick, tanzende Kinder und lauernde Katzen. Geblieben sind die einsamen Bäume an Weihern und Kanälen, hohe Ruinenbögen, verlassene Wege und Brücken. Walter Herzog arbeitet noch immer am Rand der Märkte, fern des tosenden Zeitgeists. Auch wer seit 40 Jahren an den Steilufern von Rügen wandert, kann doch auf seinen Blättern Dinge entdecken, die nicht jedermann dort sieht: Drachen aus Treibholz und Wurzelgeflecht, Götterversammlungen aus Buhnen und Findlingen, Wassergeister in sprühender Gischt. – Seine Bilder wollen uns nicht mit dem uralten Kreislauf von Werden und Vergehen versöhnen, aber sie helfen, ihn deutlicher zu sehen: in all seiner Schönheit und mit all seinem Schrecken.

2008: Elise Crola

Elise Crolas Leben umfasste sieben Jahrzehnte. Die junge Frau hatte in ihrer ersten Ehe ein fröhliches und lusterfülltes Leben kennen gelernt. Aus dieser Zeit sind wenige Belege über eine künstlerische Tätigkeit vorhanden. Erst nach der Scheidung begann sie wieder, mehr zu zeichnen. Schon während der Ilsenburg-Aufenthalte, vor der Heirat mit Crola, entdeckte sie die Landschaft für sich. Die einsame Zeichnerin am Ufer der Ilse, wie die Ilsenburger sie erlebten, flüchtete wohl in ihre Kunst vor den Erinnerungen an Lust und Leid der gescheiterten Ehe. Zum eigenen Erleben der Landschaft kam, dass sie mit Crola einen Maler kennen lernte und heiratete, der ein hervorragender Schilderer der Natur war. Auf Spaziergängen, Wanderungen und Reisen entstanden Zeichnungen und Aquarelle, die das gemeinsame Schaffen belegen. Aber sich ganz der Kunst zu widmen, war für eine Frau um 1840 in Preußen schon ungeheuer schwer. Der Wandel im Geschlechtsbild der Frau begann seine Wirkungen zu zeigen. So wurde Elise Crola Hausfrau und Mutter und durch ihr soziales Engagement zur Wohltäterin der Alten und Armen. Für ihre Kunst blieb wenig Zeit. Umso erstaunlicher ist der Umfang ihres hinterlassenen Werkes.

Impressum

Galerie 1530 der Kulturstiftung Wernigerode
Vorstandsvorsitzender: Rainer Schulze
Westernstraße 10, 38855 Wernigerode
Tel. 03943 69 110
Mail: buchhandlung@juettners.de
StNr. 117 143 46 786


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