Besuchen Sie die Galerie 1530 auf dem Kunsthof, Marktstraße 1 in Wernigerode.

Öffnungszeiten April bis November:
Dienstag bis Freitag 14.00 bis 17.00 Uhr
Samstag 11.00 bis 17.00 Uhr

Veranstaltungen

Galerie 1530
Kunst- und Kulturverein
Interview bei expertentesten.de

Das Interview mit Rainer Schulze vom Verein Wernigeröder Kunst- und Kulturverein e.V.

Lesen Sie hier das gesamte Interview bei www.expertentesten.de

Galerie im ersten Stock

26. Januar bis 1. März 2020

Karl Anton und Clemens Gerstenberger

KONTRAPUNKT - SKULPTUREN UND MALEREI

Eröffnung am Sonntag, dem 26. Januar 2020, um 11 Uhr - Eintritt frei!

 

 

8. März bis 19. April 2020

Anastasiya Nesterova

MALEREI UND GRAFIK

Eröffnung am Sonntag, dem 8. März 2020, um 11 Uhr - Eintritt frei!

 

weitere Informationen auf der Internetseite www.anastasiya-nesterova.de

 

26. April  bis 7. Juni 2020

Rainer Ehrt

MALEREI, ZEICHNUNG, SKULPTUR

Eröffnung am Sonntag, dem 26. April 2020, um 11 Uhr - Eintritt frei!

 

 

18. Juni bis 26. Juli 2020

Heimspiel II

ZEIT - ZEITLOS - 30 JAHRE

Eröffnung am Donnerstag, dem 18. Juni 2020, um 19:30 Uhr - Eintritt frei!

 

 

 9. August bis 20. September 2020

Henry Stöcker und Michael Kain

MALEREI, PLASTIK, ZEICHNUNG

Eröffnung am Sonntag, dem 9. August 2020 um 11 Uhr - Eintritt frei!

 

 

1. Oktober bis 14. November 2020

Karl Oppermann

SCHÖNHEIT UND SCHRECKEN

Eröffnung am Donnerstag, dem 1. Oktober 2020, um 19:30 Uhr  - Eintritt frei!

 

 

26. November 2020 bis 3. Januar 2021

Mandy Kunze

MALEREI UND GRAFIK

Eröffnung am Donnerstag, dem 26. November 2020, um 19:30 Uhr  - Eintritt frei!

 

 

 

 

 

Remise

Bal Folk Sessions Wernigerode

Seiteneingang Unterengengasse | 19:30 Uhr

Was ist Bal Folk?

Tänze aus aller Welt mit traditionellem Hintergrund, in Reihen, Kreisen, Gassen oder paarweise - sportlich oder mediativ. Freude haben und genießen, bewegen und Leute treffen. Für Alt und Jung. Grundlagen lernen durch Mittanzen ohne Vorkenntnisse.

 

Musik?

Folk. Mit tiefen Wurzeln, aber frischen Sounds.

 

Wer?

Jeder kann mitmachen. Kommt einfach vorbei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Kosten?

3 Euro (Schüler/Studenten kostenfrei)

 

16. Januar 2020 (Donnerstag)

28. Januar 2020 (Dienstag)

13. Februar 2020 (Donnerstag)

25. Februar 2020 (Dienstag)

19. März 2020 (Donnerstag)

31. März 2020 (Dienstag)

16. April 2020 (Donnerstag)

28. April 2020 (Dienstag)

14. Mai 2020 (Donnerstag)

28. Mai 2020 (Donnerstag)

9. Juni 2020 (Dienstag)

23. Juni 2020 (Dienstag)

9. Juli 2020 (Donnerstag)

 

Kabarett in der Remise

Ilka Hein & Andreas Reimann | Mit der Titanic ins LaLa Land - Filmhits Reloaded

4. April 2020 | 19:30 Uhr | Remise - ENTFÄLLT - Ausweichtermin wird gesucht

Eintritt 12 Euro, Einlass ab 19:00 Uhr

Nach dem Erfolgsprogramm "Dancing Queen auf Nuldiät" (mit großen ABBA Songs) erfinden Ilka Hein und Andreas Reimann nun die großen Filmhits der letzten 50 Jahre neu: Statt ausgelatschter Coverversionen gibt's herrlich schräg gebügeltes Kontrastprogramm zu kitschigen Ritten in den Sonnenuntergang. Da kanns passieren, dass aus einem "Goldfinger" ein "Blechreder" wird, aus dem "Eye of the tiger" ein schnurrender Schmusekater und aus einem Dirty Dancing Schmachtfetzen der perfekte Soundtrack zum Versagen beim Workout. Und wenn die Titanic am Ende doch wieder im guten alten Stil untergeht und der Herzschmerz zugreift, dann ist bewiesen, dass man sich der Wirkung mancher Songs schlicht nicht entziehen kann und dass Kino größer ist als das Leben!

Rainer Schmidt | Däumchen drehen...

9. Mai 2020 | 19:30 Uhr | Remise

Eintritt 12 Euro, Einlass ab 19:00 Uhr

Däumchen drehen ...
...heißt mein erstes abendfüllendes Kabarettprogramm. Es ist allerdings nur einem einzigen Zuschauer und das auch erst ganz am Ende gestattet, tatsächlich an meinem Däumchen zu drehen.
An dieser Stelle eine Hommage auf ein Mädchen aus der dritten Klasse der Evangelischen Grundschule Neustadt in Sachsen. Ich fragte: "Was glaubt ihr, was ich nicht machen kann, weil ich keine Hände habe?" Ein Junge: "Nicht alleine anziehen!" Jemand anderes "Nicht Auto fahren." Ein Dritter: "Nicht fangen." Dann meldete sich ganz vorsichtig ein zierliches Mädchen. Ich ging in die Hocke, um genau zuzuhören. "Sie können nicht Däumchen drehen". Potzblitz, sie hatte Recht. Zur Belohnung habe ich ihr dann noch gezeigt, dass mein dicker Daumen auch schlecht zum Popeln geeignet ist. Darauf das Mädchen: "Aber Sie sind lustig." Darauf ich: "Und Du hast prima Ideen."

Information: www.schmidt-rainer.com

Foto: Johannes Hahn

Ensemble Weltkritik | Ensemble Weltkritik deluxe

6. Juni 2020 | 19:30 Uhr | Remise

Eintritt 12 Euro, Einlass ab 19:00 Uhr

Die Entertainerin Bettina Prokert und der Pianist Maxim Hofmann, besser bekannt als „Weltkritik deluxe“, sind in ihren  Bühnenfiguren eine geniale Melange aus Herricht&Preil und Valentin&Karlstadt. Sie beharken und befrotzeln sich voller Hingabe und Selbstironie, springen zwischendurch immer wieder in kabarettistische Szenen und singen wundervolle satirische Lieder.
In ihrem Programm klären sie Fragen wie: "Darf ich mich auch ohne wellness erholen?" oder "Wie kann ich bei meinen Lebenspartner die Romantik optimieren?"
Partnerschaftliche Probleme, Gesundheitswahn, Techniksucht werden genauso dem erkennenden und befreienden Lachen preisgegeben wie Politik und Flüchtlingskrise.
Zu Höchstform laufen Sie aber in ihren berüchtigten Improvisationen auf. Gern auch in Liedform verarbeiten Sie aus dem Stegreif Tagesaktuelles und Eindrücke aus dem Theatersaal zu einer einmaligen Nummer, und das Publikum tobt.
Auf der Spielwiese zwischen Kabarett und Comedy, Chanson und Improtheater haben sich Prokert und Hofmann eine unverwechselbare Nische gezimmert.

Foto: Stefan Hoyer
Historisch-literarischer Salon

Januar
Montag, 13.1. 2020, 19.30 Uhr
„Der Harz in Flammen - die Region während des 30jährigen Krieges“
Herr Peter Nüchterlein, Wernigerode

Februar
Montag, 17.2.2020, 19.30 Uhr
„Regietheater versus Werktreue - der Umgang mit Klassikern im modernen Sprechtheater“
Herr Daniel Theuring, Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt

März
Montag, 9. 3. 2020, 19.30 Uhr
„Literarische Zeitschriften der Aufklärung: Das Internet der Vergangenheit. Ein Streifzug durch die Geschichte dieser Besonderen Publikationsform“
Frau Dr. Ute Pott, Gleimhaus Halberstadt

April
Montag, 6. 4. 2020, 19.30 Uhr
„Die Kemenate - bedeutender Fachwerkbau eines Bürgermeisters im 16. Jahrhundert: Rettung sowie bau- und kunstgeschichtliche Einordnung“
Herr Heinz A. Behrens, Blankenburg

Mai
Montag, 11.5. 2020, 19.30 Uhr
„Die Gesichte der Keramik - Gegenstände aus gebranntem Ton begleiten die Menschen seit Jahrtausenden“
Frau Dr. Martina Tschäpe, Wernigerode


Juni
Montag, 8.6. 2020, 19.30 Uhr
„30 Jahre Wernigeröder Kunst- und Kulturverein: woher - wohin?“
Her Rainer Schulze, Wernigerode

 

Jazzclub Wernigerode

25. Januar 2020, 20 Uhr

Aula Gerhart-Hauptmann Gymnasium,
Westernstraße

FRIEND N FELLOW

 

Constanze Friend und Thomas Fellow

22. Februar 2020, 20 Uhr

Remise

Thomas Roth

 

Thomas Roth - Nyckelharpa

Harald Scharpfenecker - Guitar

Frank Bittermann - E-Bass

Johannes (Joe) Doll - Drums

21. März 2020, 20 Uhr

Remise

Christoph Reuter

 

Regie - Dominik Wagner

 

TERMINVERSCHIEBUNG wegen COVID-19

Neuer Termin wird noch bekannt gegeben

TICKETS BEHALTEN IHRE GÜLTIGKEIT

25. April 2020, 20 Uhr

Turbine 19

MIU - MODERN RETRO SOUL

 

 

MIU - Gesang und Gitarre

Jonas Winkler - Drums

Tim Steiner - Bass

Magnus Landsberg - Gitarre

Joscha Farries - Keys

16. Mai 2020, 20 Uhr

Remise
JEAN PHILIPPE BORDIER

 

Jean-Philippe Bordier - Gitarre

Guillaume Naud - Orgel

Pascal Bivalski - Vibraphon

Andreas Neubauer - Drums

19. Juli 2020, 11 Uhr
Steinerne Renne
JAZZBRUNCH mit den SARATOGA SEVEN

12. September 2020, 20 Uhr

Remise
LES HOMMES DU SWING

 

 

Jeffrey Weiss - Gitarre

Roberto Weiss - Gitarre

Marcel Weiss - Gitarre

Jordan Rodin - Violine

Axel Burkhardt - Bass

17. Oktober 2020, 20 Uhr
Remise
MARIA BAPTIST & JAN VON KLEWITZ

 

Maria Baptist - Piano

Jan von Klewitz - Saxophon

31. Oktober 2020, 18 Uhr

Winkeller 1360

JAZZ & SCHOKOLADE
IZABELLA EFFENBERG TRIO

 

Izabella Effenberg - Vibraphon

Array Mbira - Glas, Harfe

Jochen Pfister - Klavier (Keyboard)

Anton Mangold - Harfe

14. November 2020, 20 Uhr

Remise

HANDS ON STRINGS

Thomas Fellow - Gitarre

Stephan Bormann - Gitarre

Museum Schiefes Haus

Erlebnis Natur - Fotografien von Hans-Joachim Kühn

19. Januar - 23. März 2020

Öffnungszeiten: Di - So 11 - 17 Uhr

Eintritt Museum Schiefes Haus 1 Euro

Kloster Ilsenburg

Archiv

2016: Harzansichten 1780 bis 1813

Die Kulturstiftung Wernigerode und Herr Dr. Peter Bode, ein Hamburger Privatsammler, haben sich zu einer besonderen Ausstellung zusammengetan. Mehr als einhundert sehr seltene, zumeist großformatige Harzansichten, die in den Jahren zwischen 1780 und 1830 entstanden sind, werden hier gezeigt – in solch einer Fülle wohl zum ersten Mal. Diese bedeutende Sammlung hat Herr Dr. Bode in über 50 Jahren kontinuierlich und kenntnisreich bei Kunsthändlern und auf Auktionen zusammengetragen. Die vorherrschenden Techniken dieser Ansichten sind Umrißradierung, Aquatinta-Radierung und ab etwa 1820 die Lithografie.

Die Ausstellung bietet Ihnen eine Leistungsschau einer nur etwa 50 Jahre umfassenden Periode, die geprägt ist durch die Entwicklung der genannten Vervielfältigungstechniken.

Kunstgeschichtlich bewegen wir uns in der Übergangszeit vom Spätrokkoko zum Klassizismus, der „Goethezeit“. Aber es ist auch die Zeit französischer Fremdherrschaft, der Armut unter Napoleon und schwieriger wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Verhältnisse.

Zur Ausstellung erschien ein reich bebilderter Begleitband mit Texten von Dr. Peter Bode, Dr. Uwe Lagatz und Claudia Grahmann, herausgegeben von Rainer Schulze.
Verlag Jüttners Buchhandlung Wernigerode. Preis 24.50 €

Der Band enthält Ansichten aller ausgestellten Bilder in Farbe, genaue Angaben zu Malern, Stechern, Radierern, Verlegern, Texte zu den Zeitumständen, Angaben aus historischen Reiseführern der abgebildeten Orte. Ferner werden Erläuterungen zu den verwendeten Reproduktionstechniken und den Merkmalen der unterschiedlichen Kolorierung gegeben. Die Publikation ist Nachschlagewerk, Bibliografie, Quellenangabe und attraktiver Bildband zugleich und damit eine Fundgrube für Sammler und Liebhaber historischer Harzansichten. Sie füllt eine Lücke in Darstellung und Dokumentation dieser Vedutenmalerei.

2014: Der Brocken - Eroberung eines Berges

Brockentourismus hat Konjunktur. Kein Berg in Deutschlands Norden erfreut sich so anhaltender Popularität wie der höchste Harzgipfel – und dies seit Jahrhunderten. Selbst Stacheldraht und Mauer konnten zwischen 1961 und 1989 nicht verhindern, dass der Brocken der „Sehnsuchtsberg“ vieler Deutscher blieb. Im Gegenteil: Seine Sperrung unter den Bedingungen des Kalten Krieges beförderte den historisch gewachsenen Mythos sogar noch. Seit Dezember 1989 strömen jährlich weit über eine Million Besucher auf Norddeutschlands höchsten Berg. Kein Wunder, ist doch eine Visite des Gipfels – egal ob zu Fuß, mit der Kutsche oder per Schmalspurbahn – ein Muss, wenn nicht sogar der Höhepunkt einer jeden Harzreise. Viele der Gäste erliegen der Faszination des Berges sogar derart, dass sie wieder und wieder kommen. Nicht zu vergessen die Harzer selbst, die der Brocken in seinen Bann geschlagen hat. Für Wernigerode, zu dessen Stadtgebiet der sagenumwobene Gipfel seit 2009 gehört, ist dieser nicht nur einfach der Hausberg, sondern vor allem ein gewichtiges touristisches Attribut, das es gleichermaßen zu pflegen und zu entwickeln gilt. Einblicke in die traditionsreiche Geschichte des Brockens können dabei helfen, die große Anziehungskraft des Berges zu verstehen und auf dieser Grundlage Konzepte für seine künftige Nutzung und Vermarktung zu entwickeln.

Unsere Ausstellung „Der Brocken – Entdeckung eines Berges“ verdeutlicht die entscheidende Rolle des Brockens für die touristische Entdeckung des gesamten Mittelgebirges. Bisher konnte diese Rolle noch nie so tiefgründig behandelt werden, wie es die vorliegenden Quellen ermöglicht und die Bedeutung des Brockentourismus erfordert hätten. Und es gibt Bilder zu sehen, die bisher unerkannt in den Archiven lagerten. Eine spektakuläre Ausstellung und ein außergewöhnlicher Begleitband. (160 Seiten mit 130 Abbildungen, Jüttners Verlagsbuchhandlung 2014 (Preis: 24.50 €)

2013: Schokolade in Wernigerode

Unsere Ausstellung zeigt die Entwicklung der Schokoladenindustrie in Deutschland bis 1945 und die Wernigeröder Schokoladentradition, die vor 165 Jahren durch einen Wernigeröder Kaufmann begründet wurde. Wir zeigen den Weg der Schokolade vom privilegierten Produkt zum Massenartikel, der auch in Wernigerode mitbestimmt wurde. Heute haben wir in der Stadt einen der größten Schokoladenproduzenten Europas. Hier wurde übrigens vor 85 Jahren durch Karstadt die Schokoladenmarke „Argenta“ begründet! Also gerade der richtige Ort und Zeitpunkt für eine solche Ausstellung. Seit 2002 recherchiert und sammelt Jürgen Will zum Thema Schokolade. Bis heute hat er einen unglaublichen Fundus zusammengetragen, der übrigens immer noch weiter wächst. Sie werden Bekanntes und Seltenes, Ungewöhnliches, kunstvoll Gestaltetes oder einfach Praktisches finden. Lassen Sie sich verzaubern und faszinieren von Pralinenschachteln, Kakaodosen, Schokoladeneinschlägen, Emaillieschildern, Porzellan, Schriftstücken und Werbeartikeln und vielem Anderen. Sicher werden Sie sowohl überrascht und erfreut sein. Ausstellungen gab es schon im Schloß Wernigerode, in Celle und Bernburg.

2011: Harztourismus seit 1550 (Hercynia curiosa)

Die Ausstellung Hercynia Curiosa wurde als Gemeinschaftsproduktion der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt, des Instituts für Geschichte der Otto-v.-Guericke-Universität Magdeburg und der Kulturstiftung Wernigerode mit Unterstützung der Sparkassenstiftung Harz, der Stadtwerkestiftung Wernigerode, der Wernigerode Tourismus GmbH, der Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH, der Reddersen-Stiftung, der Harzer Schmalspurbahnen realisiert. Eröffnung war am 13. April 2011, um 19.30 Uhr in der Galerie 1530 auf dem Kunsthof, Marktstraße 1. Zur Eröffnung sprachen Prof. Dr. Konrad Breitenborn, (stellv. Direktor der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt), Peter Gaffert (Oberbürgermeister der Stadt Wernigerode) und Dr. Uwe Lagatz (Wiss. Mitarbeiter am Institut für Geschichte der O.-v.-Guericke-Universität, Magdeburg). Die Ausstellung wurde bis zum 10. Dezember 2011 gezeigt und hatte in dieser Zeit rund 8000 Besucher, die sich begeistert über die Vielzahl von Exponaten, die anregende Präsentation und die professionelle Ausstellungsgestaltung geäußert haben. Während der Ausstellung wurden zahlreiche Führungen von Dr. Uwe Lagatz und Claudia Grahmann durchgeführt, Vorträge zum Harztouismus rundeten das Angebot ab. Insgesamt ist das Projekt Hercynia Curiosa als außerordentlich erfolgreich zu bezeichnen und Ihre Unterstützung war dazu ein unverzichtbarer Beitrag. Zur Ausstellung ist ein Begleitband erschienen, der zahlreiche Abbildungen enthält und die Geschichte des Harztourismus beschreibt.

2010: Karl-Heinz Ziomek

Am Donnerstag, den 15. April 2010, um 19.30 Uhr eröffnet die Galerie 1530 auf dem Kunsthof, Marktstraße 1 die Ausstellung mit Skulpturen zum 80. Geburtstag von Karl-Heinz Ziomek und Pastellen der Halberstädter Malerin Anndore Policek.
Jeder in Wernigerode kennt Karl-Heinz Ziomek! Den Kulturpreisträger, den Holzschnitzer, dessen Arbeiten in der Stadt kaum zu übersehen sind. Von der Weihnachts-Krippe in der Johanniskirche bis zu Figuren im Foyer und einer geschnitzten Platte im Festsaal des Rathauses – Ziomeks Arbeiten sind aus der Stadt nicht wegzudenken. Jetzt wird der vielseitige Künstler 80 Jahre alt. Deshalb widmen wir ihm bis zum August eine Ausstellung in der Galerie 1530 auf dem Kunsthof. Annedore Policek lebt in Halberstadt, sie gehört zu den Künstlerinnen in unserer näheren Umgebung, deren Arbeiten trotz räumlicher Nähe noch nicht oft in Wernigerode zu sehen waren. Nun zeigt sie Pastelle, die zu den Holzarbeiten von Karl-Heinz Ziomek in einer wunderbaren Beziehung stehen. Ihre Pflanzen, Bäumen, Stimmungen bilden eine großartige Ergänzung der geschnitzten Werke.

2009: Walter Herzog von 1963 bis 1980

Architekt, in Berlin tätig, hat sich autodidaktisch seit 1969 mit Zeichnungen und Radierungen befasst. Seit 1980 arbeitet er als freier Graphiker. Von Anfang an neigte sich das graphische Schaffen der Landschaft zu, in der der Mensch Spuren hinterlassen hat. Allerdings scheinen diese Spuren verweht, sind Teil geworden des Werdens und Vergehens. Dass Walter Herzog einer der wichtigsten Zeichner und Radierer der Gegenwart ist, muss nicht wiederholt werden. Aber was lässt sich zu seinen neuen Blättern sagen? Die alten Göttinnen traten lange Zeit bei Herzog nur aus dem Marmor hervor. Heute finden wir auch junge Göttinnen mit herausforderndem Blick, tanzende Kinder und lauernde Katzen. Geblieben sind die einsamen Bäume an Weihern und Kanälen, hohe Ruinenbögen, verlassene Wege und Brücken. Walter Herzog arbeitet noch immer am Rand der Märkte, fern des tosenden Zeitgeists. Auch wer seit 40 Jahren an den Steilufern von Rügen wandert, kann doch auf seinen Blättern Dinge entdecken, die nicht jedermann dort sieht: Drachen aus Treibholz und Wurzelgeflecht, Götterversammlungen aus Buhnen und Findlingen, Wassergeister in sprühender Gischt. – Seine Bilder wollen uns nicht mit dem uralten Kreislauf von Werden und Vergehen versöhnen, aber sie helfen, ihn deutlicher zu sehen: in all seiner Schönheit und mit all seinem Schrecken.

2008: Elise Crola

Elise Crolas Leben umfasste sieben Jahrzehnte. Die junge Frau hatte in ihrer ersten Ehe ein fröhliches und lusterfülltes Leben kennen gelernt. Aus dieser Zeit sind wenige Belege über eine künstlerische Tätigkeit vorhanden. Erst nach der Scheidung begann sie wieder, mehr zu zeichnen. Schon während der Ilsenburg-Aufenthalte, vor der Heirat mit Crola, entdeckte sie die Landschaft für sich. Die einsame Zeichnerin am Ufer der Ilse, wie die Ilsenburger sie erlebten, flüchtete wohl in ihre Kunst vor den Erinnerungen an Lust und Leid der gescheiterten Ehe. Zum eigenen Erleben der Landschaft kam, dass sie mit Crola einen Maler kennen lernte und heiratete, der ein hervorragender Schilderer der Natur war. Auf Spaziergängen, Wanderungen und Reisen entstanden Zeichnungen und Aquarelle, die das gemeinsame Schaffen belegen. Aber sich ganz der Kunst zu widmen, war für eine Frau um 1840 in Preußen schon ungeheuer schwer. Der Wandel im Geschlechtsbild der Frau begann seine Wirkungen zu zeigen. So wurde Elise Crola Hausfrau und Mutter und durch ihr soziales Engagement zur Wohltäterin der Alten und Armen. Für ihre Kunst blieb wenig Zeit. Umso erstaunlicher ist der Umfang ihres hinterlassenen Werkes.

Impressum

Galerie 1530 der Kulturstiftung Wernigerode
Vorstandsvorsitzender: Rainer Schulze
Westernstraße 10, 38855 Wernigerode
Tel. 03943 69 110
Mail: buchhandlung@juettners.de
StNr. 117 143 46 786


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